
Zwar war das kleine relativ stämmig, aber es war trotzdem anstrengend, immer aus der Flasche zu trinken.
Nicht nur wir menschlichen Familienmitglieder haben uns um Filae bemüht, auch Polly, wie man sieht. Missy hat sogar die Rolle der Mutter übernommen, indem sie die kleine immer saubergehalten hat.
Auch wenn sie hier noch etwas kläglich aussieht, kann man doch ihr gesundes Fell erkennen bei dem kleinen Spaziergang zwischen Gras und Lehm.
Die meiste Zeit musste sie allerdings drinnen - entweder bei Magda, Laura oder Birgit und Hartwig - verbringen, dick eingewickelt in einen alten Pullover oder ein Handtuch zusammen mit einer Wärmflasche. Alle paar Stunden - auch Nachts - musste sie gefüttert werden und war morgens schon früh auf den Beinen. Tagsüber haben wir sie dann auch zu den anderen Kätzchen gesetzt, damit sie spielen konnte.
Inzwischen ist sie schon ein richtig autonomes Kätzchen. Allerdings hat sie der Katzenschnupfen ziemlich erwischt und der Virus hat ihr ein Auge erblinden lassen, aber sie ist jetzt schon bald wieder gesund.
Ein weiteres Sorgenkind ist der kleine schwarz-weisse Kater Eustachius, der schon bei oder kurz nach der Geburt ein stark entzündetes Gelenk hatte. Von daher brauchte auch er extra Aufmerksamkeit, vor allem weil auch ihn der Schnupfen erwischte. Ausserdem konnte er ja nicht so schnell und hoch springen und bekam kaum etwas vom Fressen ab. Inzwischen geht es ihm aber recht gut und sein Hinterbein ist weitgehend abgeschwollen.
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